Treffen der Generationen: Der scheidende Geschäftsführer der KuK, Jürgen Palluch (im Foto rechts) und sein Nachfolger Jürgen Wanitzke.

Krisenhilfe mit Sitz in Schwelm blickt positiv in Zukunft

Patrick Schlos, 22.07.2017 – 06:00 Uhr, Foto: Patrick Schlos

Schwelm.

Die Kontakt- und Krisenhilfe im Ennepe-Ruhr-Kreis, kurz KuK, stellt die Weichen für die Zukunft.

Die Kontakt- und Krisenhilfe im Ennepe-Ruhr-Kreis, kurz KuK, stellt die Weichen für die Zukunft: Jürgen Wanitzke hat nun auch offiziell das Amt des Geschäftsführers von Jürgen Palluch übernommen.

Palluch, der seit 1992 bei der KuK tätig war und dort zunächst eine Stelle als Sozialarbeiter angetreten hatte und später in die Geschäftsführung wechselte, geht in den Ruhestand. Der 63-Jährige war dabei an vielen Richtungsentscheidungen des damals noch jungen Vereins beteiligt, unter anderem am Erwerb der Immobilie in der Schwelmer Moltkestraße, in dem heutige einige Dienste des Vereins untergebracht sind. Wirklich überraschend kam der Wechsel an der Spitze des Vereins, der sich in seinen Einrichtungen im Kreis vor allem um die Belange von Menschen mit psychischen Problemen kümmert, jedoch nicht.

Bereits seit rund drei Jahren hatte Jürgen Palluch seinen heutigen Nachfolger Jürgen Wanitzke an die Geschäftsführer-Position herangeführt, ihn begleitet und auch gemeinsam mit ihm einige Projekte des Vereins vorangetrieben. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Jürgen Wanitzke einen kompetenten Nachfolger gefunden haben“, so Palluch.

Wanitzke hatte auch schon zuvor sein Können unter Beweis gestellt, denn gesundheitliche Probleme des nun ausgeschiedenen Geschäftsführers hatten schon im Vorfeld der nun auch offiziell im Rahmen einer Feierstunde erfolgten Amtsübergabe dafür gesorgt, dass der 48-Jährige das Tagesgeschäft des Vereins schon einige Zeit federführend betreut hatte.

Zeit für andere Dinge

Wanitzke war zuvor ebenfalls als Sozialarbeiter bei der KuK tätig und hat neben dem Beruf ein Studium in Sozialmanagement absolviert. „Für mich ist das natürlich ein Abschied mit zwei Seiten. Einerseits fällt der Abschied schwer, andererseits freue ich mich auch darauf, mehr Zeit für andere Dinge zu haben“, erklärte Palluch am Rande der Feierlichkeiten zu seiner Verabschiedung. Gänzlich abhanden kommt das KuK-Urgestein dem Verein, den er immerhin seit 26 Jahren in mehreren Positionen begleitet hatte, sowieso nicht: „Ich bleibe weiterhin Mitglied im Vorstand des Vereins und bleibe so in wichtige Entscheidungen eingebunden“, so Palluch. Durch den fast nahtlosen Übergang in der Führung kann der Verein sich auch weiterhin auf die aktuell laufenden Entwicklungen konzentrieren, unter anderem den Ausbau einer Tagesstätte in Hattingen.

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